Reise ins Blaue

Umstieg von Kitesurfen auf Wingfoilen: Lohnt es sich?

Anton Billstein, Kitelehrer und Mitgründer von Reise ins Blaue, im Neoprenanzug am Strand beim Aufbauen seines Kites

Aktualisiert am · Mitgründer & Kitesurf-Experte

Ein Kitesurfer wechselt auf ein Wingfoil-Board und schwebt elegant bei leichtem Wind über das tiefblaue Wasser.

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Warum Wingfoilen für Kitesurfer immer attraktiver wird

Die Boardsportszene ist in Bewegung, und immer mehr erfahrene Kiter stellen sich die Frage, ob sie den Wing in die Hand nehmen sollten. Fakt ist: Als Kiter bringst du bereits hervorragende Voraussetzungen mit auf das Wasser. Du verstehst das Windfenster, besitzt ein geschultes Boardgefühl und kannst Böen intuitiv ausgleichen. Dennoch ist der Wechsel keine bloße Kopie deines bisherigen Sports, sondern eine geniale Ergänzung. Während du bei unseren Kitesurfen Sportreisen auf weite Sandstrände und konstanten Zug angewiesen bist, eröffnet dir das Wingfoilen völlig neue Reviere und Bedingungen. Wir von Reise ins Blaue zeigen dir, warum der Umstieg eine echte Bereicherung für deine Zeit auf dem Wasser ist.

  • Sicherheit an engen Spots: Du benötigst keine kilometerlangen Launch-Zonen oder leeren Sandstrände mehr. Ein schmaler Einstieg zwischen Bäumen, Steinen oder Stegen reicht völlig aus, da keine 20 Meter langen Leinen im Weg sind.
  • Leichtwind-Garantie ab 8 Knoten: Wo der Kite noch kraftlos vom Himmel fällt, hebt dich ein Foil mit großem Flügel ab etwa 8 bis 10 Knoten Windgeschwindigkeit bereits aus dem Wasser[5]. Du maximierst so deine kostbaren Urlaubstage erheblich.
  • Einfaches Handling bei Böen: Durch das direkte Halten des Wings in den Händen kannst du Druckspitzen in Sekundenschnelle komplett neutralisieren - ein massiver Sicherheits- und Komfortgewinn bei unbeständigen Windverhältnissen.

Trotz aller Vorkenntnisse darfst du die Lernkurve nicht unterschätzen. Während das Wing-Handling meist in wenigen Minuten sitzt, erfordert das Schweben auf dem Hydrofoil eine völlig neue Gewichtsverteilung. Statt dich wie gewohnt nach hinten gegen den Schirm zu lehnen, musst du das Gewicht aktiv über dem Board halten und Druck auf den vorderen Fuß ausüben. Damit dieser Übergang frustfrei gelingt, setzen wir bei professionellen Kite- und Wingfoil-Camps auf handverlesene Stationen mit erfahrenen VDWS-Coaches. Mit unseren speziell kuratierten Wingfoilen Sportreisen vermitteln wir dir genau die Spots mit tiefem Flachwasser, die deinen Einstieg optimal beschleunigen. Alle von uns vermittelten Reiseanfragen basieren auf unverbindlichen Ab-Preisen - dein Vertragspartner ist dabei immer der jeweilige Reiseveranstalter oder das Surfcamp.

Der Materialvergleich: Weniger Leinenchaos, mehr Spontaneität

Wer beim Kitesurfen schon mal an einem engen Uferstreifen oder zwischen dichten Bäumen seine 24 Meter langen Leinen entwirrt hat, weiß: Kiten erfordert viel Platz und genaue Vorbereitung. Beim Wingfoilen sieht das völlig anders aus. Da es hier absolut keine Leinen gibt, fällt die klassische, oft riskante Launch-Zone komplett weg. Du nimmst dein Board, montierst das Foil, pumpst den Wing auf und bist in wenigen Minuten startbereit. Wenn du bisher über unser Angebot für Kitesurfen Sportreisen an weitläufigen Lagunen unterwegs warst, wirst du diese neue Flexibilität an engen Ufern extrem schätzen lernen.

Auch beim Packmaß und Transport gewinnt das Wingfoil-Setup den direkten Vergleich. Während du als Kiter oft mehrere Schirme, die Bar und ein sperriges Board mitschleppen musst, passt eine komplette Wing-Ausrüstung problemlos in den Kofferraum eines Kleinwagens. Das Foil lässt sich in Sekundenschnelle komplett zerlegen und in einer handlichen Tasche verstauen, das Board ist ultrakompakt und der zusammengefaltete Wing ist kaum größer als ein normaler Wanderrucksack. Das macht deine Sportreisen im Auto oder im Flugzeug deutlich entspannter.

  • Leinenlänge: Völlig leinenfrei beim Wingfoilen im Vergleich zu typischerweise 22 bis 24 Metern Leinenlänge beim Kitesurfen.
  • Aufbauzeit: Unter 10 Minuten beim Wingfoil-Setup im Vergleich zu rund 15 bis 20 Minuten beim Ausrollen, Anknüpfen und Sichern des Kites.
  • Platzbedarf am Strand: Nur die reine Board- und Wingfläche von wenigen Quadratmetern statt einer freien Startgasse von mindestens 30 Metern.
  • Lagerung und Transport: Ein kompaktes Foilboard, meist unter 6 Fuß Länge, sowie eine einzige Tasche für Foil und Wing reichen völlig aus.

Für Kiter, die den Umstieg wagen, ist das Handling des Wings meist eine Sache von Minuten, da sie das Windfenster und den Zug bereits im Gefühl haben[4]. Die echte Herausforderung liegt in der Balance auf dem Foil, sobald das Board abhebt. Wer diesen Lernprozess im Urlaub mit professioneller Anleitung beschleunigen möchte, sollte ein spezialisiertes Wingfoil-Camp ins Auge fassen. Da wir als unabhängiger Experte deine Reiseanfragen vermitteln und der Vertragspartner letztlich der Reiseveranstalter oder das Surf-Camp ist, profitierst du von einer absolut neutralen Beratung ohne Veranstalter-Druck.

Windbereiche und Reviere: Wo das Wingfoil dem Kite überlegen ist

Während du beim Kitesurfen im Low-End oft frustriert am Strand stehst und auf die magische 12-Knoten-Grenze wartest, eröffnet das Wingfoilen völlig neue Windfenster. Ein modernes Hydrofoil gleitet dank des minimalen Wasserwiderstands bereits ab 8 bis 10 Knoten stabil über das Wasser[5]. Klassische Kites benötigen in diesem ultraleichten Windbereich enorme Schirmgrößen, lange Leinen und extrem konstanten Zug, um überhaupt Höhe zu laufen. Für dich bedeutet der Umstieg also eine massive Ausweitung deiner nutzbaren Wassertage auf Reisen, besonders an thermischen Leichtwind-Spots mit ausgeprägten Windschattenzonen.

Als erfahrener Kitesurfer bringst du das perfekte Windgefühl mit und verstehst instinktiv, wie du das Profil des Wings im Windfenster ausrichten musst. Die eigentliche koordinative Herausforderung liegt beim lautlosen Fliegen auf dem Wasser: Das Balancieren auf dem schwebenden Foil erfordert völlig neue Feinarbeit im Fußgelenk, da die vertraute Kante deines Twin-Tips hier keine Wirkung zeigt. Sobald du dieses fliegende Zusammenspiel beherrschst, punktet das Wingfoil vor allem auf böigen Binnenseen oder an Spots mit extrem engen, von Bäumen verdeckten Einstiegszonen, die für einen Leinenstart mit dem Kite viel zu gefährlich wären.

  • Effizientes Low-End: Das Hydrofoil hebt dich bereits ab 8 bis 10 Knoten zuverlässig in die Flugphase, während klassische Kites meist mindestens 12 Knoten für konstanten Spaß verlangen.
  • Böentoleranz im Windfenster: Böige Bedingungen und plötzliche Windlöcher lassen sich mit dem Wing spielerisch ausgleichen, da du den Zug durch einfaches Öffnen der Hände sofort komplett abstellen kannst.
  • Kein Platzproblem am Einstieg: Ohne 24 Meter lange Leinen startest du stressfrei von engen Uferabschnitten, Stegen oder sogar direkt vom Boot aus.

Über unsere kuratierten Angebote für Wingfoilen Sportreisen vermitteln wir deine Reiseanfrage direkt an geprüfte Partner, wobei der jeweilige Reiseveranstalter oder das Surfcamp dein Vertragspartner ist. Alle Angebote sind unverbindliche Ab-Preise. Ob du im stehtiefen Wasser üben oder strukturierte Schulungen in professionellen Wingfoil-Camps nutzen willst: Mit unserer persönlichen Beratung und echtem Spot-Fachwissen finden wir die passende Station für dich.

Die Sicherheitsfrage: Warum Wingfoilen deutlich entspannter ist

Beim Kitesurfen stehst du unter permanenter Spannung: Vier hauchdünne Leinen mit einer Länge von meist über 20 Metern verbinden dich mit dem Schirm und übertragen enorme Kräfte. Reißt eine unvorhergesehene Böe an, musst du aktiv gegensteuern oder im Ernstfall sofort das Quick-Release-System auslösen. Beim Wingfoilen sieht die physikalische Ausgangslage völlig anders aus. Da du den Wing direkt an den Schlaufen oder an einer festen Boom-Stange in den Händen hältst, gibt es kein komplexes und potenziell gefährliches Leinen-System. Wenn eine heftige Böe reinhaut oder du auf dem Foilboard die Balance verlierst, lässt du den Wing einfach los. Er weht augenblicklich absolut drucklos an der Handgelenk-Leash neben dir her, während du sicher im Wasser landest.

  • Kein unkontrollierter Leinenzug: An steinigen Ufern, engen Einstiegen oder Hindernissen droht beim Kitesurfen immer das Risiko, dass der Kite unbeabsichtigt in die Powerzone fliegt. Beim Wing entfällt diese Gefahr komplett, da keine Leinen vorhanden sind.
  • Sofortige Druckregulierung ohne Trapez: Weil du den Wing direkt in den Händen hältst, kannst du den Anstellwinkel millisekundenschnell anpassen. Ein Trapez ist gerade für Einsteiger überflüssig, was das Verletzungsrisiko minimiert.
  • Integriertes Rettungsfloß im Notfall: Dein großvolumiges Foilboard bietet dir im Gegensatz zum kleinen TwinTip-Kiteboard echten, verlässlichen Auftrieb. Bei plötzlichem Windabfall kannst du dich einfach auf das Board setzen und entspannt zurückpaddeln.

Dieser massive Sicherheitsvorteil macht den Umstieg besonders für Kitesurfer attraktiv, die an Binnenseen mit böigem Wind oder Spots mit engen Startzonen fahren möchten. Damit deine ersten Versuche vom Verdrängerfahren bis zum kontrollierten Schweben verletzungsfrei verlaufen, vermitteln wir dir über unser Angebot für Wingfoilen Sportreisen ausschließlich Reviere mit erstklassigen Schulen. Buche deine nächste Session über unsere Partner und verlass dich auf handverlesene Wingfoil-Camps mit VDWS-zertifizierten Trainern[3]. Reise ins Blaue vermittelt dabei lediglich deine Reiseanfrage, der eigentliche Vertragspartner ist der jeweilige Reiseveranstalter oder das Surfcamp vor Ort. Alle angegebenen Preise verstehen sich als unverbindliche Ab-Preise.

Dein Lernvorsprung als Kiter: Was du schon kannst und was nicht

Wer vom Kitesurfen kommt, bringt den entscheidenden Vorteil bereits mit: ein blindes Gespür für den Wind. Du weißt intuitiv, woher der Wind weht, wie sich Böen ankündigen und wie du den Zug im Schirm steuerst. Während komplette Wassersport-Einsteiger oft zehn bis zwölf Sessions brauchen, um sicher auf dem Brett zu stehen, halbieren Kiter diese Lernzeit im Durchschnitt auf nur fünf bis sechs Sessions[2]. Das Handling des Wings an Land hast du meist in einer bis zwei Stunden verinnerlicht. Du musst dich nicht auf ein komplexes Leinen- und Sicherheitssystem konzentrieren, sondern steuerst den Flügel direkt über die Schlaufen oder die feste Boom-Stange in deiner Hand. Das macht den Einstieg extrem frustfrei.

  • Windsteuerung (Vorteil Kiter): Das intuitive Verständnis von Luv und Lee sowie das Erspüren von Druckpunkten sitzt ab Sekunde eins.
  • Flügel-Handling (Vorteil Kiter): Der Verzicht auf Leinen erleichtert die Kontrolle; das Steuern des Wings klappt meist nach maximal zwei Stunden Übung an Land.
  • Körperhaltung (Umgewöhnung): Statt nach hinten gelehntem Fahren mit gestreckten Beinen ist ein aufrechter, zentraler Stand mit Druck auf dem Vorderfuß gefragt.
  • Gleichgewicht (Umgewöhnung): Die Balance auf dem dreidimensional reagierenden Foil erfordert anfangs Geduld und feine Hüftarbeit statt grober Kantenbelastung.

Doch Vorsicht bei der Gewichtsverteilung: Hier wartet die größte Umgewöhnung auf dem Wasser. Beim Kiten lehnst du dich weit nach hinten und belastest fast ausschließlich das hintere Bein, um die Boardkante im Wasser zu halten. Auf dem Foil ist das der direkte Weg zum unkontrollierten Abflug. Um das Board waagerecht im Gleiten zu halten, musst du dein Gewicht aktiv nach vorne verlagern und Druck auf den Vorderfuß geben. Sobald das Board abhebt und das Foil greift, steuerst du die Flughöhe über feinste Gewichtsverlagerungen im Millimeterbereich. Wer diesen Systemwechsel einmal verstanden hat, fliegt jedoch schnell über die ersten Wellen.

Der Umstieg oder die Ergänzung durch Wingfoilen Sportreisen lohnt sich besonders für Reviere, die für Kite-Leinen zu eng, böig oder von Bäumen gesäumt sind. Wo Kitesurfer bei böigem Leichtwind ab 8 Knoten frustriert am Strand warten, gleitest du mit dem Foil lautlos und hocheffizient über das Wasser. Um diesen Umstieg sicher zu meistern, bieten spezielle, von Reise ins Blaue unabhängig kuratierte Wingfoil-Camps die perfekte Infrastruktur mit großvolumigen Boards und lizenzierten Coaches.

Die Foil-Lernkurve: Warum die Balance die größte Hürde bleibt

Als Kitesurfer bringst du bereits die perfekten Voraussetzungen für das Wing-Handling mit. Windfenster, Strömungswinkel und aerodynamischer Zug sind dir vertraut, weshalb du den Wing meist schon nach wenigen Minuten intuitiv kontrollierst. Die echte Herausforderung wartet unter der Wasseroberfläche. Die Dynamik des Schwebens erfordert eine völlig neue Motorik, feine Gewichtsverlagerungen und eine extrem hohe Rumpfstabilität. Während du beim Kitesurfen Druck über das Trapez aufbaust und dich weit nach hinten lehnst, verlangt das Foil einen absolut aufrechten Stand und ständigen Druck auf dem vorderen Fuß.

Ohne vorherige Foil-Erfahrung musst du diese Balance komplett neu erlernen. Aber keine Sorge, deine Vorkenntnisse verkürzen den Prozess enorm. Während komplette Neueinsteiger meist zehn bis zwölf Sessions brauchen, benötigen erfahrene Kiter typischerweise nur zwei bis sechs Sessions, um die ersten stabilen Flüge über dem Wasser dauerhaft zu stehen[1]. Dieser Umstieg lohnt sich besonders an engen Spots mit böigem Wind ab acht Knoten, wo ein traditioneller Kite-Launch frustrierend wäre. Um diesen Übergang sicher zu meistern, vermitteln wir maßgeschneiderte Wingfoilen Sportreisen an exklusive Partner-Schulen. Alle Angebote über Reise ins Blaue verstehen sich als unverbindliche Ab-Preise, wobei der Vertragspartner für dich der jeweilige Reiseveranstalter oder das Surfcamp vor Ort ist. Für den optimalen Einstieg empfehlen wir dir den Vergleich professioneller Wingfoil-Camps, die speziell auf diese Lernkurve abgestimmt sind.

FahrtechnikKitesurfen (Twintip)Wingfoilen (auf dem Foil)
KörperhaltungRücklage gegen den Schirmzug, Gewicht auf dem hinteren FußAufrechter Stand, zentrierter Schwerpunkt mit Druck auf dem Vorderfuß
WindbereichBenötigt konstanten Zug, meist erst ab ca. 12 Knoten fahrbarNutzt die Hydrodynamik im Flachwasser, stabiler Flug bereits ab 8 Knoten
SteuerungÜber die Bar und den Kantendruck des Boards im WasserÜber Gewichtsverlagerung auf dem Board und den Neigungswinkel des Foils

Sobald die Feinmotorik sitzt und du den ersten kontinuierlichen Flug meisterst, eröffnet das Wingfoilen eine völlig neue Freiheit. Die Unabhängigkeit von langen Leinen macht dich an Spots mit minimalem Platzangebot oder böigen Windsystemen extrem flexibel.

Kosten und Ausrüstung: Das brauchst du für den erfolgreichen Umstieg

Als Kitesurfer bringst du bereits ein hervorragendes Gefühl für den Wind und die grundlegende Aerodynamik mit. Das Handling des Wings wirst du daher extrem schnell verinnerlichen. Die eigentliche Herausforderung beim Umstieg liegt in der Balance auf dem Foil, die sich völlig anders anfühlt als das Kanten deines Kiteboards. Damit der Frust ausbleibt und du schnell ins Fliegen kommst, ist das richtige Material entscheidend. Für den Einstieg gilt beim Board-Volumen eine einfache Faustformel: Dein Körpergewicht in Kilogramm plus 30 bis 40 Liter zusätzlichem Auftrieb. Wiegt ein Kiter beispielsweise 80 kg, ist ein Board mit mindestens 110 bis 120 Litern ideal[2], da es stabil auf dem Wasser liegt und dir beim Aufsteigen maximale Kippstabilität bietet.

Bei der Wing-Größe startest du am besten mit einem Allrounder. Für die meisten Reviere und mittlere Winde ab 8 bis 12 Knoten hat sich für Erwachsene ein Wing mit 5 oder 6 Quadratmetern Fläche bewährt. Dazu gehört ein passendes Foil mit einer vorderen Flügelfläche (Frontflügel) von etwa 1500 bis 2000 Quadratzentimetern. Dieses Setup sorgt für reichlich Lift bei niedrigen Geschwindigkeiten und verzeiht Fahrfehler beim ersten Abheben. Da die Anschaffung eines kompletten Einsteiger-Sets aus Board, Foil und Wing eine nicht unerhebliche Investition darstellt, greifen viele Umsteiger zunächst auf professionelle Verleih-Stationen zurück.

  • Wing: 5 bis 6 qm für mittlere Windbedingungen
  • Board: Körpergewicht in kg plus 30 bis 40 Liter Volumen für optimale Kippstabilität
  • Foil: Frontflügel mit 1500 bis 2000 qcm für frühen Lift bei wenig Wind
  • Zubehör: Hüft-Leash für das Board, Handgelenk-Leash für den Wing sowie Helm und Prallschutzweste

Um teure Fehlkäufe zu vermeiden, macht es Sinn, das Foilen unter professioneller Anleitung im Urlaub zu lernen. Unsere handverlesenen Partner bieten perfekt kuratierte Wingfoilen Sportreisen für alle Niveaus an. Reise ins Blaue vermittelt diese Reiseanfragen als unabhängiger Experte, während der jeweilige Vertragspartner vor Ort der Reiseveranstalter oder das Surfcamp ist. Alle genannten Spot-Preise und Paket-Angebote sind unverbindliche Ab-Preise. Über unsere Experten-Beratung finden wir gemeinsam die Station mit dem neuesten Schulungsmaterial, damit dein Wechsel vom Kite auf das Foil reibungslos gelingt.

Fazit: Lohnt sich der komplette Umstieg oder die Ergänzung?

Der komplette Abschied vom Kite ist meist gar nicht nötig. Vielmehr ist das Wingfoilen die perfekte Ergänzung für dein Repertoire. Als Kitesurfer bringst du bereits ein exzellentes Gespür für den Wind mit, wodurch dir das Handling des Wings spielend leicht fallen wird. Die eigentliche Lernkurve liegt beim Ausbalancieren des Foils. Doch dieser Aufwand lohnt sich: Während du beim Kiten oft auf breite Strände und konstante Bedingungen angewiesen bist, eröffnet dir der Wing selbst engste Reviere und böige Binnenseen. Bereits ab 8 bis 10 Knoten Windgeschwindigkeit kannst du geräuschlos über das Wasser schweben[5].

  • Kitesurfen: Ideal für Starkwindtage, radikale Sprünge und weite Sandstrände mit ausreichend Platz zum Leinen-Auslegen.
  • Wingfoilen: Perfekt für leichten, böigen Wind ab 8 Knoten, schmale Einstiege, Stehreviere und Reviere mit böigen Windbedingungen.

Beide Sportarten koexistieren hervorragend. An windreichen Tagen nutzt du die Angebote im Bereich Kitesurfen Sportreisen, während du bei schwacher Thermik auf Wingfoilen Sportreisen ausweichst. So maximierst du deine wertvolle Zeit auf dem Wasser und vermeidest frustrierende Flautentage.

Damit dein nächster Trip ein voller Erfolg wird, setzen wir auf echte Expertise statt stumpfe Algorithmen. Jedes Camp und jede Station in unserem Netzwerk ist handverlesen und wird von uns persönlich gecheckt. Wir helfen dir als Reise ins Blaue dabei, den perfekten Spot für dein Fahrkönnen zu finden. Bitte beachte: Reise ins Blaue vermittelt Reiseanfragen; dein Vertragspartner ist immer der jeweilige Reiseveranstalter oder das Surfcamp. Alle angegebenen Preise auf unserer Plattform sind unverbindliche Ab-Preise. Nutze am besten unsere Persönliche Beratung, um deine nächste Sportreise perfekt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der Umstieg von Kitesurfen auf Wingfoilen?
Erfahrene Kitesurfer lernen das Wing-Handling meist in nur 1 bis 2 Stunden. Da sie den Wind bereits verstehen, verkürzt sich die gesamte Lernzeit auf dem Foil auf etwa 2 bis 6 Sessions, während komplette Einsteiger im Schnitt 10 bis 12 Sessions benötigen, um sicher zu fliegen.
Welchen Windbereich deckt das Wingfoilen im Vergleich zum Kiten ab?
Wingfoilen funktioniert dank des hocheffizienten Hydrofoils bereits bei sehr leichtem Wind ab ca. 8 bis 10 Knoten. Beim Kitesurfen benötigt man für ein klassisches Twintip-Board meist mindestens 12 bis 14 Knoten Wind, um ausreichend Zugkraft für den Wasserstart zu generieren.
Welche Ausrüstung benötigen Kitesurfer für den Einstieg?
Für den Anfang wird ein großes Foilboard mit viel Volumen (Körpergewicht plus 30 bis 40 Liter), ein Frontwing mit ca. 1500 bis 2000 qcm Fläche und ein Allround-Wing in 5 qm empfohlen. Ein Trapez ist anfangs nicht nötig, schont aber später bei langen Sessions die Armkräfte.
Ist Wingfoilen sicherer als Kitesurfen?
Ja, Wingfoilen gilt als deutlich sicherer. Es gibt keine 24 Meter langen Leinen, die sich verfangen können, und keine unkontrollierbaren Zugkräfte. Wenn der Wind auffrischt oder böig wird, lässt man den Wing einfach flach im Wind flattern, wodurch er sofort drucklos wird.
Kann ich meine Kite-Ausrüstung beim Wingfoilen weiterverwenden?
Neoprenanzug, Prallschutzweste und Helm können problemlos weiterverwendet werden. Das restliche Material wie Kiteboards, Kites und Bar ist für das Wingfoilen jedoch nicht geeignet, da Boards ein spezielles Box-System für den Mast des Hydrofoils benötigen.

Quellen

  1. [1]kitemonkey.de
  2. []Reise ins Blaue – Sportreisen mit Experten-Beratung
  3. []Rückruf anfordern – Persönliche Sportreise-Beratung
  4. []Primesurf: Unabhängiger Test der Kite- und Wingfoil-Camps
  5. [2]ion-club.net
  6. [3]vdws.de
  7. [4]oaseforum.de
  8. [5]oaseforum.de

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